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Apple verklagt HTC wegen Smartphone-Patenten
IT-News vom 03.03.2010
Der Patentkrieg um die Smartphone-Technologie geht in die nächste Runde. Der iPhone-Konzern hat den Hersteller HTC aus Taiwan verklagt. Das Unternehmen baut unter anderem die Computer-Handys des Google Rivalen.
Apple machte zwar keine genauen Angaben über den Sachverhalt, argumentierte aber, das HTC gegen 20 Patente verstoßen habe, die bereits für das iPhone geschützt seien. Klage wurde bei einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware eingereicht und bei der amerikanischen Handelsaufsicht International Trade Commission (ITC).
Das Geschäft mit den Smartphones ist äußerst lukrativ. Durch die ständig steigende Konkurrenz haben allerdings die Patenklagen auch zugenommen. Apple liefert sich bereits eine Patentschlacht mit dem Handy-Hersteller Nokia. Dieses Unternehmen wiederum warf Apple Patentverletzungen vor und klagt nun seinerseits gegen Apple. Aber der Ausgang dürfte nicht so leicht vorhersehbar sein. Denn das Patentrecht ist in den USA nur sehr schwer zu durchschauen. Experten üben auch Kritik darin, dass in den USA auch Grundfunktionen patentiert werden.
Smartphones sind eine Kombination aus Computer und Handy. HTC ist einer der führenden Hersteller dieser Geräte. Dabei setzt das Unternehmen nicht nur auf die mobile Version von Windows, sondern nutzt auch das Android-Betriebssystem von Google. Aus der Schmiede von HTC kommt zum Beispiel das Google-Handy G1 und Nexus One, das Flaggschiff unter den Smartphones.
Trotz Wirtschaftskrise sind die Smartphones nicht davon betroffen. Im Gegenteil - ihr Absatz stieg in dem vergangenen Jahr um 23,8 Prozent. Das sind 172,4 Millionen verkaufte Geräte. Im Gegenzug bedeutet dies auch, dass Smartphones eine stark umkämpfte Branche sind. Denn schon jetzt ist jedes siebte Handy, das über den Ladentisch ging, ein Smartphone. Und innerhalb der nächsten drei Jahre soll der Marktanteil auf rund 40 Prozent steigen.
Quelle: Touchscreen-Handy.de
