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Alles rund ums Datenroaming
IT-News vom 28.03.2011
Der Begriff vom Datenroaming ist für sehr viele Menschen eigentlich noch ein Fremdword, doch bei jedem Urlaub und bei jedem Aufenthalt im Ausland, werden sie unweigerlich mit dem Roaming konfrontiert werden, wenn sie ihr Telefon im Ausland verwenden, unabhängig davon ob man einen Anruf tätigt oder im Internet surft. Vor allem der Kostenfaktor stellt ein Problem dar und obwohl neue Flatrates beim Auslands-Datenroaming angeboten werden, haben in der Vergangenheit dennoch sehr viele Menschen hohe Rechnungen bekommen. Doch was ist Roaming überhaupt?
Begriffserklärung
Letztendlich bedeutet Roaming nichts anderes, als das Nutzen eines fremden Netzwerks, um die Dienste seines Mobilfunkbetreibers auch dort nutzen zu können, wo dieser kein ausgebautes Netz hat. Ein sehr großes Problem, welches mit dem Roaming vor allem in der Vergangenheit entstanden ist, sind die Kosten. Die waren nämlich für einen langen Zeitraum exorbitant hoch und da hat sich der Urlauber, der am Strand mal kurz seine Verwandtschaft in der Heimat angerufen hat über eine Telefonrechnung freuen können, die ihresgleichen gesucht hat.
Glücklicherweise hat sich hier auf rechtlicher Seite einiges im europäischen Raum getan und so sieht es innerhalb der EU so aus, dass man für einen ausgehenden Anruf maximal 43 Cent und für einen eingehenden Anruf maximal 19 Cent bezahlen muss, unabhängig davon in welchem Land man sich befindet.
Auch im Bereich des Datenroamings gibt es Obergrenzen, bei denen der Kunde benachrichtigt werden muss. Bei 50 Euro wird die Leitung unterbrochen, sofern der Kunde nicht extra festgelegt hat, dass diese Grenze nicht zu berücksichtigen ist. Die übertragungsgeschwindigkeiten sind natürlich unabhängig davon zu betrachten. Wer schon einmal einen DSL-Speedtest online durchführen wollte der weiß, dass dies mit jeder Internetverbindung möglich ist, nicht nur mit einer DSL Leitung und so kann er auch im Ausland überprüfen, wie schnell gesurft werden kann.
Durch die Restriktion der Gebühren wird dem Kunden natürlich eine gewisse Sicherheit gewährleistet, damit dieser seine Kosten im überblick behalten kann und nicht zu Telefonrechnungen kommt, die schon fast nicht mehr bezahlbar sind, obwohl der Dienst selbst nur recht kurz verwendet wurde.
